Pressemitteilung

Arbeitsplatzbeschaffung - es funktioniert!

Nach Ansicht der Belgischen Nationalbank und des Föderalen Planbüros ist die belgische Wirtschaft „auf dem Weg zu einem verstärkten Wachstum“. Nach Ansicht des Premierministers Charles Michel „[sind] die Zahlen, die das Föderale Planbüro und die Belgische Nationalbank veröffentlicht haben,  […] ermutigend und zeigen, dass die Reformen der Föderalregierung Früchte tragen. Für die Regierung steht seit dem Beginn ihrer Amtszeit die Schaffung von Arbeitsplätzen ganz oben auf der Prioritätenliste. Dies garantiert die Finanzierung der sozialen Sicherheit und unserer Renten. Wir möchten uns aber nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, sondern setzen die sozialwirtschaftlichen Reformen fort und bleiben wachsam im Haushaltsbereich. Die Regierung setzt ihre Arbeit mehr denn je unaufhörlich fort. Sie ist weiterhin davon überzeugt, dass das Finden einer Arbeit die beste Garantie für eine bessere Kaufkraft und optimale soziale Sicherheit ist.“

  1. Arbeitsplatzbeschaffung - es funktioniert! Nach Ansicht der Belgischen Nationalbank wurden 2016 ca. 59 000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, davon 15 000 von Selbstständigen (42 000 in 2015). Das Föderale Planbüro weist auch darauf hin, dass die Anzahl der Arbeitslosen im gesamten Zeitraum 2016-2017 um weitere 58 000 sinken soll. Gleichzeitig ist die Anzahl der inaktiven Arbeitssuchenden um 26 000 gesunken - und das ist wiederum das beste Ergebnis der vergangenen fünf Jahre.

Im Bericht des Föderalen Planbüros wird darauf hingewiesen, dass „Die Beschäftigung von Lohnempfängern im Marktsektor […] (vor allem 2016) günstig von Maßnahmen zur Beschränkung der Arbeitskosten beeinflusst [wird], was in Kombination mit dem relativ stabilen Wirtschaftswachstum, in beiden Jahren zusammen, zu ca. 56 000 zusätzlichen Arbeitsplätzen führen kann.

2. Versprechungen müssen eingehalten werden! Seit vorigem Jahr ist der Lohnnachteil, der in unserem Land seit 1996 immer größer wurde (im Vergleich zu Frankreich, Deutschland und den Niederlanden) völlig beseitigt. „2016 sind die Stundenlohnkosten im Privatsektor, die sich im Jahr zuvor bereits stabilisiert hatten, leicht gesunken. Dies ist vor allem der Senkung der Arbeitgeberbeiträge im Rahmen des Tax-Shifts zu verdanken“, sagt die BNB.

Die neu belebte Wettbewerbskraft unserer Unternehmen fördert den Export. Die Handelsbilanz ist seit 2017 zum ersten Mal positiv.

Zum ersten Mal seit 2009 wurde die Kaufkraft der Bürger gestärkt und sie ist wieder gestiegen (+ 0,5%). Der Netto-Medianlohn steigt dank des Tax-Shifts um 80 € pro Monat. Dazu kommen die Folgen der Vereinbarungen der Sozialpartner.

„Die Sozialpartner verfügten hingegen zum ersten Mal seit der Lohnsperre der vergangenen Jahre über eine Marge für reale vertraglich vereinbarte Lohnerhöhungen. Diese Marge wurde kraft Gesetz auf 0,5 % der Bruttolohnmasse festgelegt, einschließlich aller Lasten, erhöht um 0,3 % der Nettolohnmarge“, stellt die BNB fest. Die Regierung erinnert daran, dass das branchenübergreifende Abkommen 2017-2018, das kürzlich von den Sozialpartnern und der Regierung genehmigt wurde, eine Lohnerhöhung um 1,1 % möglich macht.